Nachhaltig erfolgreich: Schöffel ist Spitzenreiter bei der Fair Wear Foundation

19. August 2020

Seit 2011 ist Schöffel engagiertes Mitglied der Fair Wear Foundation (FWF) und verfolgt seither konsequent das Ziel, faire Produktionsbedingungen bei seinen Partnern zu gewährleisten. Einmal im Jahr wird unser Fortschritt während dem Brand Performance Check überprüft. Der Leader Status bestätigt dabei unser überdurchschnittliches Engagement für soziale Standards in der Produktion. Die Anforderungen steigen dabei von Jahr zu Jahr und daher sind wir besonders stolz darauf, zum sechsten Mal in Folge den Leader Status der internationalen und unabhängigen Organisation erreicht zu haben. Nicht primär wegen des Titels, sondern da dieser bestätigt, dass wir uns kontinuierlich verbessern. Dazu zählt nicht nur die Verpflichtung die acht FWF-Arbeitsnormen in der Lieferkette umzusetzen, sondern auch die Mitgestaltung und Arbeit an einem nachhaltigen System mit guten Arbeitsbedingungen. Wie hat Schöffel das geschafft?

Schöffel erreicht zum 6. Mal den Leader Status der Fair Wear Foundation

Das Besondere dabei ist nicht nur, erneut eine sehr gute Bewertung bei der Einhaltung fairer Produktionsprozesse für das Jahr 2019 erreicht zu haben, sondern Schöffel erzielte sogar den aktuell besten Score unter allen Outdoor-Marken (Stand 04.08.2020). Eines haben wir dabei immer im Blick – den Menschen und seine Umwelt. Darauf baut auch unsere CR-Strategie auf. Dabei stehen wir für Qualität, Funktionalität und Nachhaltigkeit und das wird nicht als Trend, sondern als gelebte Verpflichtung, gesehen. Wir sind uns unserer Verantwortung für jeden Einfluss, den unser Agieren auf die Gesellschaft und die Umwelt hat, bewusst. Diesbezüglich handeln wir auch – und das nicht erst seit gestern.

Mit der Mitgliedschaft in der FWF verpflichten wir uns, dass sich unsere Produktionsbetriebe, unter anderem, zahlreichen Audits mit klaren Vorgaben in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen unterziehen. Dabei haben wir für 2019 eine Monitoring Quote von 100 % und einen Benchmark-Score von 90 erreicht. Die Monitoring Quote gibt an, dass sämtliche Produktionsbetriebe innerhalb der vergangenen drei Jahre auf ihre Arbeitsbedingungen überprüft worden sind. Dabei bekommen wir auch Unterstützung in unserem Hauptproduktionsland Vietnam beispielsweise durch unsere zwei lokalen Mitarbeiter aus unserem Repräsentanz Büro, die ganzjährig vor Ort bei der Einhaltung der Richtlinien helfen. Hochwertige Produkte sind nicht nur Stoff und Fertigungskunst, hochwertig beinhaltet auch fair.

Schöffel arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung der Produktionsbedingungen

Der Leader Status der FWF ist die höchste Kategorie, die ein Mitglied erreichen kann. Grundlage ist die Bewertung zahlreicher Leistungsindikatoren, die sich auf den Umgang mit den Produktionspartnern beziehen und auf die Arbeitsbedingungen in den Betrieben auswirken. FWF-Leader zeigen Best Practice-Lösungen in Bereichen wie Existenz sichernde Löhne und Vereinigungsfreiheit, sie überprüfen ständig ihre internen Prozesse und die Lieferketten.

Dabei haben wir in Zusammenarbeit mit unseren Produktionspartnern die Arbeitsbedingungen in den einzelnen Ländern stetig verbessert. Wir produzieren in elf Ländern auf drei Kontinenten: Asien/Südostasien (u. a. China, Vietnam und Myanmar), Europa (u. a. Italien, Deutschland, Lettland) und Afrika (Äthiopien). Dabei haben wir unseren Fokus besonders auf folgende Maßnahmen gelegt:

  • Investition in Trainings: Schöffel hat durch die FWF in seinen Produktionsbetrieben zahlreiche Trainings für die Mitarbeiter und deren Management vor Ort zu Themen wie Arbeitsstandards, Beschwerdemechanismen und Kommunikation (sozialer Dialog) veranstaltet.
  • Analyse und Verbesserungen: Das CR-Team hat das Verbesserungspotenzial für faire und soziale Arbeitsbedingungen an den einzelnen Standorten analysiert. Dies betraf zum Beispiel eine Ursachenanalyse im Bereich Überstunden.
  • Präsenz vor Ort: Das Unternehmen unterhält ein eigenes Team in Hanoi, Vietnam. Durch das eigene Repräsentanz Büro können wir noch enger mit den Betrieben im Land kooperieren und noch direkter Einfluss auf die Qualität in der Fertigung und auf die Verbesserung der Arbeitsbedingungen nehmen. Zudem haben Adele Kolos (Senior Corporate Responsibility Manager) und Marco Tenace (Head of Quality) mit der Fair Wear vor Ort bei einem Produzenten ein Meeting abgehalten und dabei verschiedene Fair Wear Marken vertreten. Hier sind neben dem Fabrikmanagement, der Rechtsvertretung sowie CR und HR-Mitarbeitern, Gewerkschaftsvertreter, Mitarbeiter und der Betriebsrat zusammengekommen. Das war ein besonderer Moment, bei dem wir gemeinschaftlich Verbesserungspotenziale aufzeigten und konkrete Maßnahmen erarbeiteten.

Dabei legen wir als Familienunternehmen bei unseren Aktivitäten großen Wert auf den permanenten Austausch mit den Produktionsbetrieben. So besuchen Entscheidungsträger aus verschiedenen Abteilungen, darunter auch die Geschäftsleitung, regelmäßig die Betriebe, um sich einen Überblick über das Engagement vor Ort zu verschaffen sowie Verbesserungen zu fördern und genauso zu fordern. Peter Schöffel, geschäftsführender Gesellschafter der Schöffel Sportbekleidungs GmbH spricht daher aus Erfahrung: „Der Leader Status der Fair Wear Foundation mit dem besten Score unter allen Outdoor-Marken bestätigt unseren besonderen Anspruch:  Schöffel stellt den Menschen in den Mittelpunkt. Das betrifft unsere Kunden, die mit unserer Bekleidung einen optimalen Wegbegleiter für ihre Auszeiten in der Natur erhalten. Dieser Anspruch reicht aber noch deutlich weiter und betrifft ebenso die Mitarbeiter unserer Produktionspartner in zahlreichen Ländern. Diese soziale Verantwortung nehmen wir ernst, daran arbeiten wir seit Jahren sehr hart. Wir freuen uns sehr über den sechsten Leader-Status und nehmen ihn als Ansporn, uns stetig zu verbessern.“